Statement

Werner Ebenbauer (AUT)

Meine Ziele für die Saison 2000/2001

Die Saison 2000/2001 wird eine sehr spannende Saison werden. Sie ist nicht nur eine Saison mit einer Weltmeisterschaft, sondern auch ein Olympiaqualifikationsjahr. Das heißt in dieser Saison wird die Qualifikation für die Olympiade in Salt Lake City ausgetragen.

 

In der Olympischen Disziplin, dem Parallel Giant Slalom, belege ich derzeit den 8. Platz im Gesamtweltcup. Das ist auf Grund der Umfangreichen Tests die ich in der vergangenen Saison durchgeführt habe ein durchaus zufriedenstellendes Ergebnis, und läßt mich sehr positiv auf diese Qualifikation blicken. Mein Hauptaugenmerk lege ich in dieser Saison aber auf die Weltmeisterschaft in Madonna di Campiglio.

 

Genau wie im letzten Jahr bei der WM in Berchtesgaden, wo ich die Bronzemedaille im Slalom und einen 6. Platz im Boardercross erreichte, werde ich auch dieses Jahr mein gesamtes Training auf diese Weltmeisterschaft ausrichten, um wieder optimal darauf vorbereitet zu sein.

 

Neben dem Schneetraining mit dem Österreichischen Nationalteam nutze ich natürlich auch wieder die Erfahrung meines Konditionstrainers Werner Madlencnik, und in Verbindung mit den Neuentwicklungen im Materialsektor sowie der finanziellen Unterstützung meiner Sponsoren, ist für mich ein perfektes Umfeld geschaffen um meine Ziele zu realisieren.

Meine Ziele für die Saison 2001/2002

Mein Highlight in der kommenden Saison, oder besser meiner gesamten Kariere werden sicherlich die olympischen Spiele in Salt Lake City sein. Darauf werde ich meine gesamte Vorbereitung lenken.

Derzeit bin ich im Parallel-GS zweiter in der Österreicher-FIS-Liste und achter in der Weltrangliste. 
Auch bei meinem Ausrüster F2-Snowboards hat sich einiges getan. Wir haben ein nagelneues PGS-Board mit komplett neuem Aufbau entwickelt, welches uns bei den Tests absolut überzeugte.
Sonst blieb alles beim Alten. Konditionstraining rund um Schladming mit Technik- und  Konditrainer sowie Pressebetreuer Werner Madlencnik und Betreuung durch Nationalteamtrainer Herbert Ruhdorfer.
Nach diesem langen und warmen Sommer sehe ich sehr zuversichtlich und voller Motivation in meine neunte und wahrscheinlich wichtigste Weltcupsaison. 
Gemeinsam mit meinen Sponsoren Kastner und Öhler, F2 Snowboards und Schladming hoffe ich auch in den nächsten zwei bis drei Jahren im Weltcup noch viele Spitzenplatzierungen erreichen zu können.

Meine Ziele für die Saison 2002/2003

Mein Hauptziel für die kommende Saison ist selbstverständlich die Heim-Weltmeisterschaft am Kreischberg.

Da ich nun seit mehreren Jahren der einzige Steirer im Weltcup bin, ist es für mich eine noch größere Herausforderung, im eigenen Land um eine Medailie zu kämpfen. 

Weiters bin ich mir sicher, dass diese Tatsache auch für die Medien sehr interessant ist und ich damit meine Medienpräsenz im nächsten Jahr noch deutlich verbessern kann.

Ich habe die vergangene Saison im SL als Bester Österreicher und als 7. im Gesamtweltcup abgeschlossen. Ich bin aber trotzdem nicht so ganz zufrieden, weil ich im GS nicht annähernd an meine Leistungen vom Vorjahr anschließen konnte. 

Mein Ziel ist es im nächsten Jahr wieder in beiden Disziplinen aufs Stockerl zu fahren und selbstverständlich auch in allen alpinen Disziplinen (evt. auch Boardercross) am Kreischberg an den Start zu gehen.

Um diese Ziele umsetzen zu können bedarf es aber außer hartem Training und zahllosen Materialtests das ganze Jahr über auch die  Unterstützung meiner Sponsoren.

Da wir in den letzten 4 Jahren, wie ich meine, sehr erfolgreich zusammengearbeitet haben, wäre ich sehr froh, wenn wir auch weiterhin ein Team bleiben würden und noch einige Erfolge gemeinsam feiern könnten.

Maria Ramberger

Story 2001

Die gebürtige Wienerin (12.10.1986) wohnt seit 1994 in Klosterneuburg und besucht das dortige Gymnasium. Neben Tanz, Turnen, Gymnastik und Leichtathletik wird nunmehr das zweite Jahr intensiv dem Snowboardtraining in der Steiermark bei der Trainingsgemeinschaft LACTAT Racing Division gewidmet. Die außerordentliche Unterstützung der Schulleitung hat ein regelmäßiges Training und die Teilnahme an Rennveranstaltungen in ganz Österreich von September bis Ende März ermöglicht. Seit Februar 2000 wurde sie nach ersten Erfolgen als Schülermeisterin in den C-Kader des NÖ-LSV aufgenommen. 

 

Sportausbildung:

Die junge Sportart Snowboard löste bei Maria schon früh große Leidenschaft aus. Nach einiger Suche wurde in der Trainingsgemeinschaft LACTAT Racing Division unter Leitung von Werner Madlencnik eine professionelles Team mit internationaler Erfahrung gefunden. Seitdem zählen die regelmäßigen Wochenendreisen nach Schladming und zum Dachsteingletscher zum fixen Monatsplan. Auf Grund der Unabhängigkeit und Professionalität von LACTAT nehmen neben Nachwuchsläufer auch renommierte FIS und ISF Weltcup-Teilnehmer an den Trainings teil. Dadurch hatte Maria von Beginn an die Möglichkeit, von Top Läufern zu lernen und die Schwierigkeiten des Planai Zielhangs im Riesenslalom und Slalom zu bezwingen.

 

Sponsoren:

Neben der Unterstützung durch die Eltern wird die junge Sportlerin durch den Snowboard- und Internet Shop www.bluetomato.at  vom ehemaligen Europameister Gerfried Schuller gesponsert.

 

NÖLSV Snowboard

Die gute Zusammenarbeit mit dem NÖ-LSV bietet ein optimales Umfeld für die weitere Entwicklung. Neben Serviceleistungen wie Einkleidung oder organisatorischer Unterstützungen ermöglicht der Landescup eine gute Vorbereitung für größere Rennen.

 

Zum diesjährigen  Höhepunkt ihrer Ziele zählen vor allem die Österreichischen Meisterschaften in Radstadt (30.03-01.04.2001) und eine Teilnahme an der Junioren-WM in den kommenden Saisonen. Insgesamt gilt für die Schülerin jedoch, hervorragende schulische Leistungen und Snowboardkönnen im internationalen Umfeld zu vereinen: "Bildung & Boarden bewegt mich zu Bestleistungen" (Maria Ramberger)

 

Presse News 13.02.2001: 14-jährige ist Niederösterreichische Snowboardlandesmeisterin im Parallel-Slalom 

Bei den niederösterreichischen Landesmeisterschaften am Sonntag, den 11.Februar 2001, auf der Forsteralm bei Waidhofen/Ybbs konnte sich die 14-jährige Schülerin Maria Ramberger überraschend den Titel sichern. Im direkten Duell bezwang die für WSV Annaberg startende Klosterneuburgerin sämtliche ältere Gegnerinnen. Die Überraschung war so groß, dass bei der abschließenden Siegerehrung die Medaille beinahe an die diesmal zweitplatzierte, vorjährige Siegerin übergeben worden wäre.

Wettbewerb:

Bei strahlendem Wetter und hervorragenden Schneebedingungen startete Maria Ramberger bei den Landesmeisterschaften des Niederösterreichischen Schiverbands (NÖLSV) als Titelverteidiger in der Schülerklasse II. (Sch KlII).  Nach der Qualifikation für die Finalläufe der besten Acht lag sie an dritter Stelle hinter der 18jährigen Vorjahressiegerin und Landeskader A-Läuferin Sabine Kessel (SC Türnitz) und Beatrix Baumgartner Beatrix (Snowboardbase E.). Maria zeigte außergewöhnliches Können und Nervenstärke. Von Lauf zu Lauf steigerte sich ihre Leistung. In allen sechs Finalläufen blieb sie fehlerlos auf Ideallinie und konnte die weitaus stärker eingeschätzte Konkurrenz überbieten. Überglücklich fiel die junge Siegerin ihren Alterskolleginnen um den Hals.

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